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© AKTIONSRAUM LINkZ 2015-2019

AKTION SECHS

KUNST IM ZENTRUM DER FRAUEN

ASSUNTA ABDEL AZIM MOHAMED
BILLI THANNER
TKV

ERÖFFNUNG AM 8. MAI 2018 UM 19 UHR

MIT BILLI THANNERS PERFORMANCE "HOCHZEIT! UND AM ENDE HEIRATE ICH MEINE KUNST"

IM AKTIONSRAUM LINkZ

HAUPTSTRASSE 26, 4040 LINZ

AUSSTELLUNGSDAUER 9. MAI 2018 BIS 31. JULI 2018

 

ÖFFNUNGSZEITEN

DIENSTAG BIS DONNERSTAG 10-13 UHR

SOWIE NACH TELEFONISCHER VEREINBARUNG

Der AKTIONSRAUM LINkZ eröffnet am 8. Mai 2018 um 19 Uhr die Ausstellung „Kunst im Zentrum der Frauen“ in seinen Räumlichkeiten in Linz-Urfahr. Zu sehen sind Arbeiten der Künstlerinnen Assunta Abdel Azim Mohamed, Billi Thanner und TKV. Zur Ausstellungseröffnung findet die Performance „Hochzeit! Und am Ende heirate ich meine Kunst“ von Billi Thanner statt.

Mit der „Aktion Sechs“ des AKTIONSRAUMS LINkZ wurde bewusst der Fokus auf Künstlerinnen gewählt. Die Idee dazu gab es von Karin Brandstetter bereits im Jahr 2016. Die Wahl der Künstlerinnen steht für jene Lebenswegkreuzungen, die Grundlage der Sammlung bilden. Sujet der Ausstellung bildet der gereckte Damenfinger mit dem Titel „ROOMSCRAPER“ von HAUS-RUCKER-CO, Laurids, Kelp, Pinter aus dem Jahr 1969. Es handelt sich um eine aufblasbare Skulptur mit der Inschrift „Mein großer Mittelfinger“. In der Signalwirkung von Aufzeigen bis zum Zeichen der Verachtung wirkt der Finger automatisch und sofort. Als 16 Meter hoher Gebäudebanner trägt er die Botschaft des AKTIONSRAUMS LINkZ von Urfahr über die Nibelungenbrücke bis in die Altstadt von Linz.

Der eigene Körper, die eigene Stimme, der eigene Blick, die eigene Kameraführung, die eigene visuelle Sprache. Drei Künstlerinnen, die in ihren Positionen nicht unterschiedlicher sein können, und doch steht im Zentrum der selbstbestimmte Blick. Alle drei betreten für die Gesellschaft verbotenes Gelände.

ZUR AUSSTELLUNG ERSCHEINT DER GLEICHNAMIGE KATALOG, HERAUSGEGEBEN VON AKTIONSRAUM LINkZ. 

 
 

Assunta Abdel Azim Mohamed

Unter den Jüngsten der in der Sammlung Brandstetter Privatstiftung vertretenen Künstlerinnen und Künstler zeigt Assunta Abdel Azim Mohamed erstmals Kugelschreiber auf Papierarbeiten mit 3D-Effekt, die dadurch wie Bühnenbilder wirken. Partyszenen oder Zweierkonstellationen bilden die Szenerie der zwischenmenschlichen Beziehungen. Menschen ohne Gefühlsregungen, die nicht anders miteinander kommunizieren als über die Logos ihrer Mode. Dabei schwingt ein kritischer Blick in das vage Glück mit. Die Ikonisierung des Alltags durch Labels und Werbemarken als neue Machtsymbole steht der Qualität und Vergänglichkeit der Unterhaltung entgegen: Langeweile im perfekten Outfit. Die kurzfristige Befriedigung, die Verschwendungssucht und Vergnügungssucht konterkariert die Künstlerin mit der Präsenz von Totenfiguren. Der Tod, der sonst außerhalb der Gesellschaft gesehen wird, wird bei der Kärntner Künstlerin zum ewigen Begleiter.

 

Billi Thanner

Starke Frauentableaus und gemalte Erzählflächen rund um das Thema Weiblichkeit bestimmen das künstlerische Werk von Billi Thanner. Als andere Form der Hinterglasmalerei zeigt die Künstlerin dazu fotorealistische, aber unkonventionelle Motive in der für sie spezifischen Maltechnik auf technischer Weichfolie. Für die Ausstellung „Kunst im Zentrum der Frauen“ wählt die Künstlerin weibliche Figuren der Branchen Kunsthändlerin, Bürofachkraft, Model, Bildhauerin oder Adelige. Diese erzählen in fiktiven Porträts von ihrer Hochzeit, ihrem Brautsein, ihrem Frausein - die Kunst der Frauen in der Moderne. In ihrer Performance „Hochzeit! Und am Ende heirate ich meine Kunst“ erzählt Billi Thanner eine Geschichte der Leidenschaft und über die Liebe zur Kunst. Harald ist Künstler und wird von acht Damen umworben. Doch am Ende heiratet er seine Kunst.

Billi Thanner

Starke Frauentableaus und gemalte Erzählflächen rund um das Thema Weiblichkeit bestimmen das künstlerische Werk von Billi Thanner. Als andere Form der Hinterglasmalerei zeigt die Künstlerin dazu fotorealistische, aber unkonventionelle Motive in der für sie spezifischen Maltechnik auf technischer Weichfolie. Für die Ausstellung „Kunst im Zentrum der Frauen“ wählt die Künstlerin weibliche Figuren der Branchen Kunsthändlerin, Bürofachkraft, Model, Bildhauerin oder Adelige. Diese erzählen in fiktiven Porträts von ihrer Hochzeit, ihrem Brautsein, ihrem Frausein - die Kunst der Frauen in der Moderne. In ihrer Performance „Hochzeit! Und am Ende heirate ich meine Kunst“ erzählt Billi Thanner eine Geschichte der Leidenschaft und über die Liebe zur Kunst. Harald ist Künstler und wird von acht Damen umworben. Doch am Ende heiratet er seine Kunst.

Billi Thanner

Starke Frauentableaus und gemalte Erzählflächen rund um das Thema Weiblichkeit bestimmen das künstlerische Werk von Billi Thanner. Als andere Form der Hinterglasmalerei zeigt die Künstlerin dazu fotorealistische, aber unkonventionelle Motive in der für sie spezifischen Maltechnik auf technischer Weichfolie. Für die Ausstellung „Kunst im Zentrum der Frauen“ wählt die Künstlerin weibliche Figuren der Branchen Kunsthändlerin, Bürofachkraft, Model, Bildhauerin oder Adelige. Diese erzählen in fiktiven Porträts von ihrer Hochzeit, ihrem Brautsein, ihrem Frausein - die Kunst der Frauen in der Moderne. In ihrer Performance „Hochzeit! Und am Ende heirate ich meine Kunst“ erzählt Billi Thanner eine Geschichte der Leidenschaft und über die Liebe zur Kunst. Harald ist Künstler und wird von acht Damen umworben. Doch am Ende heiratet er seine Kunst.

TKV

Mit Spontaneität und Guerilla-Methoden schreibt sich die Belgrader Künstlerin TKV mit einer besonderen Energie in die Stadt ein, in die sie eingreift. TKV interveniert ihre Kunst in den öffentlichen Raum als eine der wichtigsten Vertreterinnen der europäischen Streetart. TKV nutzte den AKTIONSRAUM LINkZ als temporäres Studio und erarbeitete die ausgestellten Werke in der Osterwoche in Linz.